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Hier stelle ich Ihnen 10 meiner 111 selbst geschriebenen
Verse, Gedichte und Reime vor.
1
Sonnenlicht
Wenn
es durch dunkle Wolken bricht,
zeigt uns die Schönheit, wie sie lacht.
Dann
erquickt reinster Himmelsglanz,
auch der Menschenkinder beste Kunst.
Es
wärmt immer & macht uns fröhlich,
wer verzichten will, der ist nicht ehrlich.
Wir
alle brauchen die eine wahre Liebe,
denn sonst lebten wir in tiefster Lüge.
Diese
universelle und feurigste Macht,
ist
Lebenssegen im gnadenvollen Licht.
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2
Bonbon
Es war einst ein Bonbon, der lebte in einem Kokon.
Der lebte in einer gesponnenen Hülle, süßester Fülle.
Glänzend Rot im Gedanken, die wir ihm gerne schenken.
Bücher könnten sich ranken, so wie wir an ihn denken.
Eine Gabe der sehnlichsten Unvernunft er doch ist,
wenn danach unsereins, das Zähneputzen vergisst.
Doch dies soll seine Sorge nicht im geringsten sein,
denn er ist unschuldig daran; und auch noch so klein.
Erfunden hat er sich selber, andere verdienen so Gelder.
Auch jenes ist ihm egal, denn hat er eine andere Wahl ?
Nein... muss er gestehen, denn in seinen Kreisen,
ist Verführung am zählen, aber jene von den leisen.
So war, ist, und wird vielleicht immer sein ein Bonbon,
im glänzend gesponnenen und ewig süßen Kokon
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3
TANGO
Dunkel
war es, und dennoch so heiß in der Halle.
Sie kamen alle von überall... in Hülle und Fülle.
Die
leisen und lauten Rhythmen des Orchesters,
hörten auf die Weisungen des einzigen Meisters.
Dieser
gab uns Süchtigen, den beliebten Takt an.
Auf dass, der uns alle verzehrende Tango begann.
Du
schmiegtest dich an mich, nun immer fester,
es ist diese Leidenschaft des gezügelten Laster.
Treibend
bewegt der Takt die verdunkelte Halle,
in ihr wir... Verrückte der argentinischen Hölle.
Sehne Dich nach mir... und zeig es mit voller Lust,
Du bist der eine Stamm, und ich dein einziger Ast.
Tanz
der Göttin im mystischen Sinn der ewigen Liebe,
dies ist ihre immer gewollte und gereifteste Gabe.
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4
DIE
WELLE
In
einer sehr, sehr dunklen Weihnachtsnacht,
wurde sie zur der verhängnisvollsten Macht.
Sie entstand im weiten, wie im tiefsten Meer;
rollte dann hindurch wie ein mordendes Heer.
Keiner ahnte indessen, was auf ihn kam zu...
und die Welle ertränkte Abertausende, im Nu.
Die Welle... welche als Tsunami bekannter ist,
kam mit heimtückischer List, ohne eine Frist.
Keine wirkliche Warnung kam an die Küsten,
Paradiese wurden vernichtet, nur die schönsten.
Die Welt sah mal wieder das Desaster im T.V.,
sammelte Millionen, für einen Wiederaufbau.
Hiernach lehnten wir uns abermals zurück,
und warten auf den nächsten Gefühlskick.
Die Welle, bestand zum einen aus Wasser...
und benötigter Betroffenheit. Was ist krasser ?
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5
Denk
ich...
Denk
ich an die Menschheit, möchte ich es gern vergeben,
dass die Erkenntnis jeglicher Dinge, sich kaum etwas wagt.
Aber
muss nun die Unfreiheit der Gedanken, sich betrüben ?
Oder die Vermeintlichkeit jedweder Existenz sich beklagen ?
Kann
nicht jeder für sich und für den nächstbesten lernen ?
Was ist der guten Tat wahres Ideal, für ein besseres Morgen ?
Wenn
du schläfst, erfindest du all die Welten deiner Träume,
also lasse dich wecken, und suche sie nun im ewigen Hier.
Doch...
und so ist es immer gewesen... dass du wollen musst.
Das du frei von jeglicher Scheu, das Weite in dir entdeckst.
Du
und nur du wie auch ich allein, haben den Willen dazu.
Und dennoch, fürchten wir in eine eigene Falle zu stürzen.
Wille
und Angst reichen nicht zum Mut, daher vergebe dir...
und erwäge dann, dich über dich selbst hinwegzusetzen.
Lege
die angenommene Hülle deiner Begleitumstände ab,
fordere dich selbst zum Verzicht deiner Befürchtungen auf.
Höre
auf den innersten Wunsch deiner eigenen Fürsprache,
und wende deine Weisheit zu... „Ich bin...
also, denk ich !“
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6
Die Rose
Die Rose... die ich sah,
strahlte hellrot und wunderbar.
Sie leuchtete von innen her,
in dem gesonderten Meer...
der Zuversicht.
Ganz bestimmt...
Ich vergess Dich nicht.
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7
IN
UNS SELBST
Packt
das Pack packend,
verspielt der Menge Sinne.
Gaukelt eine Hochkultur,
mit Abgründen so tief,
die keinen stören sollen,
bis es niemanden mehr stört.
Dann setzt die Spitze sich ab,
sobald nichts mehr ist, wie es schien.
Übrig bleibt kein Geldschein,
in diesem, dann tobenden Strudel.
Es folgt ihm der Tadel an uns selbst,
wegen Missachtung der Regel,
welche da lautet:
Achtet euch und andere,
betrügt nicht ums Besondere.
Lasst leben die Lebendigkeit,
und erinnert euch des Ehrlichen,
in
uns selber.
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8
SINN
Sinn
der Zeit... ist der Eid des Raumes,
der nicht wäre, wenn keine Seele es so wollte.
Sinn der Lust... ist das Versprechen des Lebens,
das immer wieder erfüllt werden will.
Sinn des Zweifels... an sich, ist der Schwur,
alles ein
bisschen mehr wertzuschätzen.
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9
ICH
BIN...
WAS ICH SOLL SEIN !
Meine
Fehler kenne ich,
nenne sie beim Wort.
Sei es meine Angst,
vor unbekannten Ort,
oder aber meine Intoleranz,
gegenüber Anforderungen
die mich betreffen.
Ich sag es hier ganz offen,
manchmal mach ich Mist.
Zwar ohne arge List,
doch nicht weniger daneben
...können andere ruhig sagen.
Und der Hass auf die Gewalt,
lässt mich auch mal werden,
Eises kalt in meinem Gefühl.
Dann sehe ich schwarz
in meinem Denken,
lasse mich von Wut dann lenken.
Damit sie aber nicht,
bricht unkontrolliert hervor...
schützt mich meine Mauer um mich
Auch da verhalt ich mich wie ein Tor.
Oft wirke ich arrogant...
Dann kämpft mein Verstand mit sich selbst,
nun ist auch das bekannt.
Faulheit in mancher Sache,
was das Nötige angeht,
ist mein zu bekämpfender Drache,
der vor meiner Tür steht.
Mein Selbstvertrauen muss ich jeden Tag,
aufs neue aufbauen.
Muss meine Defizite relevant verstauen,
und mich selbst erhalten...
damit meine Fehler mich nicht verwalten.
Ich bin, was ich soll sein,
doch
ich bin ja nicht allein.
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10
DER
ALTAR
In Gent, da gibt es einen Altar,
auf dem ist zu sehen, was einmal war.
Von zwei Brüdern gemacht,
haben sie dabei die Lüge verlacht.
Maria Magdalena mit einem Lämmchen,
in ihrem Schoß. Jesu Erbe ... Wie famos.
Die Strahlen der Sonne,
scheinen mit voller Wonne,
auf bestimmte Engel und Leute.
Die Anfangsbuchstaben,
sind des Baphomets Beute.
Der Gral ist wohl eine gewordene Mutter,
ahnte dies auch Martin Luther ?
Egal... denn nur das eine ist klar,
die „Sangreal“ wurde fortgeführt,
und
das ist wahr.
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